Alphorn

Das Alphorn - das ursprüngliche Hirtenblasinstrument, aus Arven- oder Tannenholz gefertigt, kann nur in der Naturtonreihe gespielt werden. Mit seinem warmen, weitreichenden Ton und Klang gehört es in die Bergwelt, ist aber bei Folkloreanlässen und Konzerten in Verbindung mit Orgel oder Blasmusik nicht mehr wegzudenken.

 

Die Trachtengruppe hat das Glück, das Mitglieder aus ihren Reihen auch das Alphorn erklingen lassen. War es Ende der 1960er Jahren  Hugo Cattilaz und Alfons Zurkinden, gesellte sich bald Adalrich Wyder dazu. So entstand das Alphorntrio Düdingen. 1978, anlässlich eines Auslandaufenthaltes wurde mit Gilbert Kolly das Trio zum Quartett. Mit Alois Gilli, Alphorn- und Büchelbläser vergrösserte sich das Quartett 1979 zum Quintett. Am Trachtenabend 1980 im Hotel Bahnhof in Düdingen hatte das Quintett seine Premiere. Auf eigenem Wunsch trat Adalrich Wyder  1992 zurück. Da formierte sich wieder ein Quartett mit Alfons, Hugo Gilbert und Alois, das über 25 Jahre miteinander musizierte. Zwischenzeitlich wurde auch mit Alphornbläserin Silvia Ruprecht musiziert.

Die sehr grossen Erfolge dieser 4 Bläser an den Alphornkonkurrenzen an eidgenössischen und regionalen Jodlerfesten wie auch an verschiedenen Wettblasen sind nicht zuletzt Zeichen harter bläserischer Arbeit und guter Kameradschaft. Anfänglich waren es Melodien von Lukas Schmid, Hermann Studer oder Hans Jürg Sommer die eingeübt und vorgetragen wurden. In den letzten Jahren waren es dann Melodien von Gilbert Kolly, die wie massgeschneidert auf das Quartett passten. Am Trachtenabend 2006 im Podium in Düdingen hatte das Quartett den letzten Auftritt. Nach dem Westschweizerischen Jodlerfest in Rechthalten gleichen Jahres würde das Quartett aus gesundheitlichen wie als beruflichen Gründen aufgelost. Hugo Cattilaz und Alois Gilli blieben der Trachtengruppe 2 Jahre als Alphorn- und Büchelbläser treu.

Nach dem überraschenden Tode von Hugo 2009 lässt nun Alois in Soloauftritten oder auch mit den“ Jungen“ zusammen das Alphorn in unserer Gruppe erklingen.

Schon 2007 standen die 3 jungen Alphornbläser Matthias Schwaller, Urban Kohler und Stefan Jungo auf der Bühne mit dem Ziel, das Alphornblasen in der Trachtengruppe weiter zu pflegen.

Büchel

Der Büchel, hat den Ursprung in der Innerschweiz und ist ca. 1820 urkundlich erwähnt. Der Bekanntheitsgrad ist wesentlich geringer als das Alphorn. Dies kommt wohl auch daher, dass der Büchel schwieriger zu blasen ist als das Alphorn. Das rassige, helle Büchelspiel wurde1980 von Alois Gilli in unsere Gruppe gebracht. Mit Hugo Cattilaz, dem begnadeten Bläser hat er im Büchelduo über 25 Jahre mit grossem Erfolg an den Konkurrenzen wie auch bei den Auftritten der Gruppe im In-und Ausland teilgenommen. Auch diese Zeit ist leider vorbei.

 

Als Komponist von Büchelmelodien hat sich Alois Gilli eine nennenswerten Namen gemacht. Der letzte Auftritt im Büchelduo „Dütschfryburg“ fand anlässlich des Trachtenabend 2008 statt

Alois bläst seither den Büchel im Solo, in Verbindung mit Akkordeon (Röbi Bertschy) oder mit unserer vielfältigen und topmotivierten Trachtenmusik